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BDLA – Bund Deutscher LandschaftsArchitekten e. V.
Im Bund Deutscher LandschaftsArchitekten BDLA, als Bund Deutscher Gartenarchitekten 1913 in Frankfurt am Main gegründet, haben sich Garten- und Landschaftsarchitekten zusammengeschlossen, um ihre berufsständischen Interessen zu vertreten. Der BDLA versteht sich als Sprachrohr für selbständige, angestellte und beamtete Landschaftsarchitekten und den beruflichen Nachwuchs. Zurzeit gehören ihm etwa 1300 Mitglieder an, wovon 800 freischaffend sind. Landschaftsarchitekten nehmen bei der sozial und ökologisch orientierten Siedlungs- und Landschaftsentwicklung sowie Freiraumplanung eine Schlüsselstellung ein. Wie kein anderer Berufsstand verbinden sie das Wissen um ökologische Zusammenhänge mit fundierten planerischen und gestalterischen Kenntnissen.
BDLA-Landschaftsarchitekten, Fachsprecher, die Mitglieder des Beirates und des Präsidiums sowie die Bundesgeschäftsstelle vertreten berufsständische Interessen in verschiedenen regionalen, nationalen und internationalen Gremien. Damit erfüllt der BDLA eine wichtige Gemeinschaftsaufgabe für eine zahlenmäßig kleine Berufsgruppe. Die Aktivitäten reichen von Stellungnahmen zu Gesetzesänderungen über die Mitwirkung in Gremien der Architektenkammern bis zur ständigen Vertretung in zahlreichen Ausschüssen und Arbeitskreisen bei Ministerien und Verbänden.
Daneben betrachtet der BDLA eine intensive Öffentlichkeitsarbeit nach innen und außen als fundamentalen Bestandteil berufspolitischer Arbeit. Zu seinen zahlreichen Publikationen zählen u. a. die vierteljährlich erscheinende Verbandszeitschrift "Landschaftsarchitekten" und das jährlich aktualisierte Landschaftsarchitekten-Handbuch. Der Deutsche Landschaftsarchitektur-Preis wird seit 1993 alle zwei Jahre ausgelobt und für beispielhafte Projekte der Landschaftsarchitektur verliehen. Der BDLA ist aktives Mitglied in der European Foundation for Landscape Architecture EFLA und in der IFLA, der International Federation of Landscape Architects.
Gleichzeitig bietet der BDLA seinen Mitgliedern eine Plattform für den fachlich-inhaltlichen Austausch und Dialog. Zu erwähnen sind Arbeitskreise zu den Themen Landschaftsplanung, Ausbildungswesen, Stadtumbau und Wettbewerbswesen, außerdem internetbasierte Kommunikationsforen zu fachlichen Fragen und nicht zuletzt das Engagement des BDLA bei der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e. V. FLL. Hinzu kommen Aktivitäten im Be-reich der Fortbildung: Ein breites Angebot an Seminaren und Fachveranstaltungen, z. B. die jährlichen BDLA-Bauleitergespräche und das Planerforum, hält die Mitglieder auf dem neuesten Wissensstand.
Internet: http://www.bdla.de/ |
BGL – Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V.
Der BGL Bad Honnef präsentiert sich als ein moderner Wirtschafts- und Arbeitgeberverband, der die Interessen des Berufsstandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau gegenüber dem Gesetzgeber, der Regierung, der Verwaltung sowie bei anderen wirtschaftlichen und sozialen Organisationen auf Bundesebene vertritt.
Der Bundesverband ist Tarifpartner und führt für die Branche Tarifverhandlungen. Zur Förderung des Berufsstandes koordiniert er übergreifende Belange der Landesverbände zur Existenzsicherung der Betriebe und setzt sich für faire Wettbewerbsbedingungen ein; er wirkt mit bei der Normengebung und sonstiger Regelwerksarbeit, gestaltet maßgeblich die Ausbildung des Fachnachwuchses sowie die Fort- und Weiterbildung der Fachkräfte mit. Im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit gibt der BGL Publikationen, Broschüren und Infoblätter heraus. Der Verband ist ideeller Träger der Europäischen Fachmesse Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (GaLaBau); er unterstützt die Vorbereitung und Durchführung von Bundes- und internationalen Gartenschauen.
Der Bundesverband wird getragen von 13 Landesverbänden, in denen rund 2.700 Fachbetriebe Mitglied sind. Das höchste Gremium, der Verbandskongress, legt alle zwei Jahre die berufspolitischen Leitlinien fest. Fachfragen und allgemeine Probleme des Berufsstandes werden in den Fachausschüssen und in Arbeitskreisen bearbeitet und den Beschlussgremien, wie zum Beispiel dem Präsidium und dem Hauptausschuss, zugeleitet.
Serviceangebote In dem Bestreben, die wirtschaftlichen Belange des Berufsstandes zu fördern, stellt der BGL über die berufsständischen Wirtschaftseinrichtungen, die GaLaBau-Service GmbH und die GaLaBau-Finanzservice GmbH, ein breitgefächertes Dienstleistungsangebot den in den Fachverbänden organisierten Mitgliedsbetrieben zur Verfügung. Das Angebot erstreckt sich von Werbemitteln für die betriebliche Öffentlichkeitsarbeit, Berufskleidung und Rahmenverträgen bis hin zur Einkaufsfinanzierung (Zentralregulierung), Recherche, öffentlichen Fördermitteln, Versicherungen (Bürg-schaft/Forderungsausfall), Wirtschaftsauskünften und betriebswirtschaftlichen Angeboten wie Betriebsberatung und Betriebsvergleich.
Tätigkeitsbereiche der Mitglieder • Herstellen von Außenanlagen mit Erd- und Oberbodenarbeiten, Platz und Wegebauarbeiten, Mauer- und Treppenbauarbeiten, Rasen- und Pflanzarbeiten, • Anlegen, Umgestaltung und Pflege von Parks und Grünanlagen sowie historischen Gärten, • Anlegen, Umgestalten und Pflege von Haus- und Terrassengärten für alle Nutzungsarten, • Begrünung von Fassaden, Hinterhöfen, Dächern und Innenräumen, • Errichten von Sport- und Spielgeräten, Golf- und Tennisplätzen sowie Freizeitanlagen, • Pflastern und Bepflanzen von gärtnerisch geprägten Wegen, Plätzen und Fußgängerzonen und • Ausführung von landschaftsgärtnerischen Spezialarbeiten, wie Gestalten und Pflegen von Biotopen, Sichern von Hängen und Böschungen, Bauen von vegetativen Lärmschutzein-richtungen, Baumpflege und -sanierung, Großbaumverpflanzung, Landschaftspflege, naturnaher Wasserbau, Pflanzenkläranlagen, Recycling von organischen Stoffen.
Internet: http://www.galabau.de/ |
DDV – Deutscher Dachgärtner Verband e. V.
Der Deutsche Dachgärtner Verband e.V. (DDV) ist eine Vereinigung von mehr als 150 Landschaftsgärtnern, Dachdeckern, Planern und Umweltschützern. Bereits seit Mitte der 80er Jahre setzt sich der DDV aktiv für die Verbreitung der ökologischen Gründach-Idee ein. Als Interessenvertreter der Dachgärtner-Mitgliedsbetriebe legt der DDV dabei besonderen Wert auf qualitativ hochwertige Begrünungssysteme und fachgerechte Ausführung.
Für Bauherren, Architekten, Planer und verschiedenste Berufsgruppen der Baubranche liefert der DDV Fakten, Argumente und Beratung für die Dachbegrünung. Durch spezielle Fachseminare bei Kommunen und kontinuierlichen Kontakt zu den entsprechenden Ämtern informiert der DDV wich-tige Entscheidungsträger. Somit werden Gründachsatzungen erlassen, Dachbegrünungen gefördert und als Ausgleichsmaßnahme akzeptiert. Weitere Bausteine der DDV-Öffentlichkeitsarbeit sind telefonische Fachberatungen, Bürgerinfoabende, Schaubegrünungen, Pressepublikationen, Messeaktivitäten und allgemeine Informationsmaterialien.
Der aktuelle DDV-Praxisratgeber "Das 1x1 der Dachbegrünung" enthält auf 52 Seiten alle wichtigen Informationen rund ums grüne Dach. Dazu gehören neben den ökologischen und ökonomischen Vorteilen und technischen Grundlagen auch die Aspekte "staatliche Fördergelder" und Praxistipps für die Ausführung. Ein zusätzlicher Schwerpunkt der DDV-Aktivitäten liegt auf der Organisation nationaler Fachtagungen zum Thema Dachbegrünung. Für die internationale Ausbreitung der Gründach-Idee ist der DDV Mitglied der International Green Roof Association IGRA.
Auf der Internetseite des Deutschen Dachgärtner Verbandes finden Sie Fachinformationen rund um das Thema „Grüne Dächer“, aktuelle Gründach-Veranstaltungen und erfahrene Ausführungsbetriebe aus dem ganzen Bundesgebiet.
Internet: http://www.dachgaertnerverband.de/ |
FBB – Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e. V.
Die Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e.V. (FBB) wurde 1990 gegründet und umfasste damals 7 Mitglieder. Heute beläuft sich die Mitgliederzahl auf 71 aus verschiedenen Kreisen um die Dach- und Fassadenbegrünung. Im Laufe der Jahre sind drei Mitgliedern die besondere Auszeichnung der Ehrenmitgliedschaft zu Teil geworden. Die FBB hat sich über Jahre hinweg einen guten Ruf in der Gründachbranche erarbeitet und wird von „benachbarten“ Verbänden anerkannt und geschätzt. In Europa nimmt die FBB sogar eine Vorbildfunktion ein.
Die FBB vertritt die Interessen ihrer Mitglieder in den Segmenten „Dach- und Fassadenbegrünung“. Dies geschieht durch Vorträge, Veranstaltungen, Messeaktivitäten, Pressearbeit, Internet-auftritt und Werbeunterlagen. Die FBB verfolgt dabei ein übergeordnetes Ziel – die Bauwerksbegrünung einem möglichst breiten Publikum nahe zu bringen. In der Fachvereinigung Bauwerksbegrünung bestehen durch die Interessensgemeinschaft Möglichkeiten, die Einzelfirmen nicht zur Verfügung stehen – auf firmenneutralem Wege positive Rahmenbedingungen für das Begrünen von Bauwerken zu schaffen. Den vielfältigen Nutzen, den die einzelnen Mitglieder aus der Fachvereinigung ziehen können, lässt sich folgendermaßen darstellen:
• Interessenvertretung • Veröffentlichungen zu allgemeinen, fachlichen und aktuellen Themen • Branchen- und Marktkenntnis, Markbeobachtung und Marktdaten • Kontaktbörse Hersteller/Lieferant/Architekt/Behörden/Bauherr/Ausführender • Fortbildung & Schulung • Internet-Präsenz mit Direktverbindungen zu den Mitgliedern • Werbehilfen in Form von Print-Medien, Logo-Verwendung FBB • Referenten für Fachvorträge • Messepräsenz • Information: „Baustoffblätter“, „Liste wurzelfester Bahnen und Schichten“ („WBB“), „Pflanzen“, „Pflege und Wartung“, FBB-SchlagLicht, Broschüren Dach- und Fassadenbegrünung, Pflanzen mit starkem Rhizom-Wachstum („SRW“) • Nominierung des „FBB-Gründach des Jahres“
Die FBB ist auf der Grundlage einer detaillierten Satzung aufgebaut und wird vertreten durch einen fünfköpfigen Vorstand. Dieser besteht aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter, dem Beisitzer 1, dem Beisitzer 2 und dem Schatzmeister. Den einzelnen Vorstandsmitgliedern sind jeweils per Satzung spezifische Aufgaben zugeteilt. Um die Aufgaben auf möglichst vielen Schultern zu verteilen, Innovationen und Ideen zu ermöglichen, werden jährlich neue Projektgruppen ins Leben gerufen. Die FBB baut auf ehrenamtliche Tätigkeit aller Aktiven. Geschäftstelle, Messeaktivitäten und Werbeunterlagen werden durch Mitgliedsbeiträge bzw. Sponsoring finanziert. Die Internetseiten der Fachvereinigung Bauwerksbegrünung sollen die Informationsplattform für alle Bauwerksinteressierten darstellen – mit Pressetexten, Terminen, Neuigkeiten aus der Branche und die Anschriften aller Mitglieder.
Internet: http://www.fbb.de/ |
FLL – Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e. V.
Die Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. (FLL) wurde 1975 gegründet. Sie ist seit über 25 Jahren als gemeinnützig anerkannt und nach dem Vereinsrecht organisiert.
Die FLL stellt in ca. 50 interdisziplinär besetzten Arbeitsgremien Richtlinien, Handlungsempfehlungen und Fachberichte für die „Grüne Branche“ auf, schreibt diese fort und verkauft diese in einer eigenen Schriftenreihe.
Für den Themenkreis "Dachbegrüng" bzw. "Gründächer" gibt die FLL u.a. bereits seit 1982 die FLL-Richtlinie für die Planung, Ausführung und Pflege von Dachbegrünungen (FLL-Dachbegrünungsrichtlinie) heraus. Diese ist auch international sehr bekannt und z. T. in Lizenzverfahren in mehreren Ländern eingeführt bzw. dort in Vorbereitung (Ungarn, Niederlande).
FLL-Publikationen sind streng produktneutral, entsprechen den Grundsätzen des Deutschen Instituts für Normung (DIN) und genießen daher im Normenwerk des Bauwesens eine hohe Akzeptanz. Sie geben den Stand der Technik wider und sollen sich als Regeln der Technik einführen. Bei vielen FLL-Publikationen besteht die unwiderlegbare Vermutung, dass es sich um anerkannte Regeln der Technik im Sinne der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) handelt, wenn sie sich in der Praxis bewährt haben. Zahlreiche FLL-Publikationen bzw. dort genannte Verfahren werden durch ausdrückliche Verweise in den so genannten Landschaftsbau-Fachnormen (DIN 18915 bis 18920) Bestandteil von Verträgen. Die Inhalte der FLL-Regelwerke setzen das Prinzip der "Nachhaltigkeit" konkret um und werden in speziellen Fortbildungsveranstaltungen einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt und nahe gebracht.
Die Mitarbeit von zurzeit ca. 450 Fachleuten (Wissenschaftler, Vertreter von Kommunen, Planungsbüros, Ausführungsbetrieben, Herstellerfirmen, Sachverständige etc.) erfolgt ehrenamtlich. Die FLL zählt zurzeit 30 Berufs- und Fachverbände zu ihren Mitgliedern - davon 5 international - und übernimmt daher für ca. 20.000 Mitglieder für ihre Fachthemen aus den Bereichen Landschaftsarchitektur, Landschaftsentwicklung und Landschaftsbau eine Rolle als Diskussionsforum. Auch die an www.gruendaecher.de beteiligten Verbände sind FLL-Mitgliedsverbände.
Interdisziplinär sucht sie darüber hinaus mit weiteren externen Experten und Organisationen nach flexiblen Ansätzen in der Regelwerksarbeit und engagiert sich bei der Mitgestaltung von zukunftsweisenden Projekten und Aktionen für die "Grüne Branche".
Die FLL hat auf Wunsch der beteiligten Verbände die Koordinierung von www.gruendaecher.de übernommen.
Auf den Internetseiten der FLL können alle FLL-Publikationen aus der eigenen Schriftenreihe bestellt und teilweise per Internetabruf (Download) bezogen werden.
Internet: http://www.fll.de/ |
GGS - Gütegemeinschaft Substratrate für Pflanzenbau e.V.
Die Gütegemeinschaft Substrate für Pflanzenbau e.V. ist eine von über 140 Gütegemeinschaften mit rund 10.000 Mitgliedsunternehmen unter dem Dach des RAL – des Deutschen Institutes für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V.. Der RAL wurde 1925 gegründet, seine ursprüngliche Bezeichnung lautete Reichs-Ausschuss für Lieferbedingungen.
Aufgaben des RAL bzw. der angeschlossenen Gütegemeinschaften ist es, auf freiwilliger Basis und im Konsens aller Beteiligten Fach- und Verkehrskreise (z.B. Verbände, Behörden, Institute) einheitliche Qualitätsstandards zu schaffen und deren Einhaltung zu überwachen. Die Qualität der Produkte wird durch die Vergabe eines RAL-Gütezeichens dokumentiert. Diese Gütezeichen sind in Deutschland aus vielen Lebensbereichen bekannt und stehen für die Qualität der neutral geprüften Produkte.
Schon 1985 wurden durch die damalige Gütegemeinschaft Rinde für Pflanzenbau e.V. erste RAL-Gütezeichen für Rindenprodukte verliehen. Mit der Erweiterung zur Gütegemeinschaft Substrate für Pflanzenbau e.V. im Jahr 1996 untergliederte sich die Gütegemeinschaft in 4 Fachbereiche mit jeweils eigenem Güteausschuss. Derzeit können für 7 Produktgruppen Gütezeichen verliehen werden. Die GGS hat heute über 60 Mitglieder. Darunter sind alle namhaften Firmen der Substratbranche, z. T. auch aus dem europäischen Ausland. Die GGS arbeitet eng mit Wissenschaftlern und Praktikern zusammen. Dabei ist es der Gütegemeinschaft ein Anliegen, die Gütesicherungen der einzelnen Produktgruppen laufend dem Stand der Technik anzupassen und um weitere Produkte des Substratbereichs zu erweitern. In diesem Zusammenhang werden von der GGS auch Forschungsvorhaben unterstützt.
Moderne Kulturverfahren stellen hohe Anforderungen an die Qualität und Homogenität der eingesetzten Betriebsmittel. Mit dem Beginn der Gütesicherung von Rindenprodukten und in deren Folge auch von Kultursubstraten, Dachsubstraten, Blähton als Kultursubstrat und Substratausgangsstoffen sowie neuerdings auch Baumsubstraten wurden wichtige Qualitätsstandards in dieser Branche festgelegt und Qualitätsanforderungen sowie Methoden zu ihrer Erfassung formuliert. Niedergelegt wurden diese in den jeweiligen Güte- und Prüfbestimmungen. Damit wird die Qualität dieser Produkte eindeutig mess- und kontrollierbar. Dem Anwender und Verbraucher wird damit eine Produktsicherheit gegeben.
Die RAL-Gütesicherung sorgt für regelmäßige Kontrollen durch ein neutrales Gremium, welches die Einhaltung der vorgegebenen Qualitätsstandards überwacht. Eine umfangreiche Eigen- und auch Fremdüberwachung garantiert die Einhaltung der Qualitätsstandards, was mit der Verleihung der Gütezeichen dokumentiert wird. Im Rahmen der Gütesicherung sind Rückstellproben vorgeschrieben, die bei Bedarf eine Überprüfung der ausgelieferten Substratqualität ermöglichen. Die Deklarationspflicht wichtiger Substrateigenschaften ist ein weiterer Bestandteil der Güte- und Prüfbestimmungen. Sowohl im Zulassungsverfahren als auch im Überwachungsverfahren nach der Gütezeichenvergabe sind Dachsubstrate nach einem festgelegten Analyseprogramm zu prüfen. Die Probenahme erfolgt auch nach der Gütezeichenvergabe mengenabhängig.
Die RAL-Gütekriterien für Dachsubstrate wurden in Anlehnung an die neuen FLL-Richtlinien (Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V.) für die Ausführung und Pflege von Dachbegrünungen erarbeitet. Sie heben sich von den Ansprüchen der FLL durch die umfangreichen fortlaufenden Qualitätskontrollen ab. Zudem wurden die RAL-Gütekriterien durch eine Bewertung der Umweltrelevanz der Substrate erweitert.
Internet: http://www.substrate-ev.org/ |
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